Behind the Golden Sparrow - Menschen hinter den Kulissen

MARINA STÜWE
Assistenz der Festivalleitung, Medienpädagogisches Programm | seit 1999 beim GOLDENEN SPATZ

1.  Was war der coolste Workshop oder die interessanteste Veranstaltung bis jetzt?
Das ist ziemlich schwierig. Aber ganz klar war unser erstes Tierevent wirklich cool. Mit einem kranken Affen und mit einem Hund, der nach seinem Auftritt den roten Teppich, der eigentlich für das Ferkel gedacht war, zugerollt hat. Dieser dachte: „Ich bin aufgetreten, es braucht jetzt kein Tier nach mir auf den roten Teppich!“. Dieser Hund war eine richtige Rampensau. Und natürlich auch viele Jahre der Spixel. Das war ein Projekt was unglaublich viel Spaß gemacht hat. Zu sehen, mit welchen Themen sich Kinder aus ganz Deutschland beschäftigen und wie sie technisch immer besser werden. Natürlich auch das „Spatzcamp“. Das war ein Camp mit Kindern der französischen Partnerregion Picardie. Dort kamen Kinder aus Frankreich und Thüringen zusammen. Diese haben dann 10 Tage mit uns ein Film Camp veranstaltet und einen eigenen Film gedreht. Ein unglaublich cooles Projekt mit gefühlten 45 Grad im Schatten. Wir haben die Kinder in ihren Kostümen dann mit Sprühflaschen besprüht, um ihnen wenigstens ein bisschen Abkühlung zu geben. Ansonsten ist das ganz schwierig, weil wir in jedem Jahr ganz verrückte und coole Projekte hatten.

2. Welche Zukunftswünsche hast du für den GOLDENEN SPATZ?
Ich wünsche mir für den Spatzen, dass er einfach so groß und vielschichtig bleibt wie er ist. Dass er das Maskottchen und der Bringer von guten Film- und Fernsehbeiträgen und guten Medien für Kinder bleibt. Aber auch gleichzeitig der Treffpunkt für alle Menschen, die sich mit Kinderfilm und Kindermedien beschäftigen. Um sich einerseits vernetzen können und andererseits gute Projekte zusammen machen zu können. Er soll diese Vielschichtigkeit behalten. Einmal für die Kinder das Maskottchen zu sein, was ihnen wirklich gute Inhalte bringt, aber auch diesen Part für die Großen übernimmt. Damit sie sich hier weiter vernetzen können und natürlich auch um gute Filmprojekte zu unterstützen.