Fritzi – Eine Wendewundergeschichte

Deutschland/Luxemburg/Belgien/Tschechien (2019)
Regie: Ralf Kukula, Matthias Bruhn
Buch: Beate Völcker nach dem Kinderbuch „Fritzi war dabei: Eine Wendewundergeschichte“ von Hanna Schott,  KO-AUTOR: Péter Palátsik
Stimmen: Naomi Hadad, Ben Hadad, Katharina Lopinski, Jan Treviño Kräling, Jördis Triebel, Peter Flechtner, Amelie Sophie von Redecke, Winfried Glatzeder
Sender: MDR, KiKA, ARTE, NDR, WDR, RTBF
86 Minuten

Leipzig, Sommer 1989: Immer mehr Menschen in der DDR fliehen in den Westen. Auch Fritzis allerbeste Freundin Sophie kommt vom Ungarn-Urlaub nicht zurück. Fritzi hatte sich schon gewundert, dass sie nicht mit Sophie und ihrer Mutter Kati in die Ferien fahren durfte und dass die beiden ihren Hund Sputnik bei ihr gelassen haben. Nun hat gerade die Schule wieder begonnen und die neue, regimetreue und strenge Klassenlehrerin Frau Liesegang lässt sich auf keine Gespräche über das Fehlen von Sophie ein. Im Gegenteil! „Republikflucht“ ist für sie ein Verbrechen. Auch den neuen Mitschüler Bela benachteiligt sie bei jeder Gelegenheit, nur weil er kein Pionier ist und sein Vater sich in der Friedensbewegung engagiert. Als Sophie dann aus Ungarn anruft und erzählt, dass sie wirklich nicht mehr nach Leipzig zurückkehren wird, fasst Fritzi einen folgenschweren Entschluss: Sie mit ihren zwölf Jahren will nach Ungarn reisen, um Sputnik zu Sophie zu bringen. Als dies nicht gelingt, plant sie, während der Klassenfahrt die streng bewachte Grenze zum Westen zu überwinden. Und Bela, dem Fritzi ihr Geheimnis anvertraut, soll ihr dabei helfen...