Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Deutschland/Schweiz (2019)
Regie: Caroline Link
Sender: RAI CINEMA, SRF Schweizer Radio & Fernsehen,
SRG SSR
Buch: Caroline Link, Anna Brüggemann basierend auf dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr
Cast: Riva Krymalowski, Oliver Masucci, Carla Juri, Marinus Hohmann, Justus von Dohnányi, Ursula Werner, André Szymanski, Anne Schäfer, Anne Bennent
119 Minuten

Berlin, im Februar 1933: Hitler und die NSDAP werden in Deutschland immer stärker. Das bemerkt selbst die neunjährige Anna, denn auf einer Faschingsfeier verkleiden sich einige Jungen gar nicht, sondern kommen einfach in Nazi-Uniform. Kurze Zeit später erhält ihr Vater Arthur Kemper, ein berühmter Theaterkritiker, Schriftsteller und Nazigegner, einen geheimen Hinweis, dass ihn die Nationalsozialisten verhaften wollen. Arthur flieht über Nacht ins Ausland. Anna, ihr älterer Bruder Max und Mutter Dorothea sollen später nachkommen. Die Kinder dürfen niemandem etwas erzählen und müssen ihren Koffer packen. Nur das Allernötigste dürfen sie mitnehmen, dazu ein Buch und ein Spielzeug. Schweren Herzens lässt Anna ihr geliebtes rosa Plüschkaninchen bei der Haushälterin Heimpi zurück. Das neue Leben in der Schweiz fällt nicht leicht. Die Familie muss mit nur einem Zimmer zurechtkommen, es mangelt an Geld und die Nachrichten aus Deutschland sind beängstigend. Vor allem aber fehlt Anna die Fürsorge von Heimpi. Auch kann sie sich an das „Schwyzerdütsch“ und die unbekannten Gewohnheiten der Kinder nur schwer gewöhnen. Doch das ist erst der Anfang ihrer Flucht, die Anna und die Familie vor schwierige Herausforderungen stellt…